Pilotprojekt zur Minderung des Eintrags von Röntgenkontrastmitteln in die Umwelt (MindER)

 
 

Start von MindER2

MindER2

Nach dem erfolgreichen Abschluss von MindER wurde im August das Nachfolgeprojekt MindER2 gestartet. MindER2 erweitert die bisherigen Arbeiten und untersucht insbesondere die Machbarkeit eines breiteren Ansatzes durch die Kombination von separaten Toiletten und Urinalen in der Gesundheitseinrichtung mit der Nutzung mobiler Urinbeutel für zuhause. Erste Ergebnisse aus MindER2 werden Mitte 2018 erwartet.

Das Pilotprojekt MindER

Arzneimittel gelangen über das Abwasser in unsere Gewässer und stellen ein zunehmendes Problem in der Umwelt dar. Im Mittelpunkt des Pilotprojekts MindER stehen Röntgenkontrastmittel, die als Hilfsstoffe in der Diagnostik unerlässlich sind. Sie werden vollständig über den Urin ausgeschieden und gelangen unverändert in die Gewässer.

MindER1 untersucht in einer breit angelegten Studie die Handhabbarkeit und Effektivität der getrennten Sammlung und Entsorgung des Patientenurins der ersten 24 Stunden sowie die Akzeptanz bei Patienten und medizinischem Personal für eine solche Maßnahme.

Aktuelles

 
  • 25.10.2017  DWA-Landesverbandstagung 2017

    Die Ergebnisse aus MindER1 wurden am 13.10.2017 auf der DWA-Landesverbandstagung Baden-Württemberg in Fellbach vorgestellt.

  • 21.06.2017  MindER1 Endbericht Zusammenfassung

    Die Zusammenfassung des Endberichts liegt vor.

  • 17.02.2017  Arzneimittelworkshop

    MindER1 wurde beim 5. Workshop Arzneimittelwirkstoffe in der aquatischen Umwelt des baden-württembergischen Umweltministeriums in Stuttgart vorgestellt.

 
 

MindER wird gefördert vom

Logo des MInisteriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft von Baden Württemberg
 
 

und durchgeführt vom

Logo des Fraunhofer ISI